Zahnschmerzen und Homöopathie – passt das zusammen?

In meiner Zahnarztpraxis in Heitersheim sehe ich – ähnlich wie in der chinesischen Medizin – die Schmerzen und Krankheitssymptome meiner Patientinnen und Patienten in ihrer Gesamtheit und mache seit vielen Jahren sehr gute Erfahrungen mit dem Einsatz von homöopathischen Medikamenten.
Doch wohlgemerkt: Bei Zahn- und Kieferschmerzen, die länger als einen Tag anhalten, sollten Sie sofort in die Zahnarztpraxis kommen! Hier liegt häufig eine Kariesinfektion vor, die „klassisch“ zahnärztlich behandelt werden muss.
Der Einsatz von homöopathischen Medikamenten erfolgt häufiger mit Bezug auf entzündliche Krankheitsformen und in der Vor- und Nachbehandlung von zahnchirurgischen Eingriffen. Hier können die Globuli zu einer schnelleren Beruhigung des verletzten Gewebes beitragen.
Eines der wichtigsten homöopathischen Medikamente, das sehr häufig in unserer Zahnarztpraxis eingesetzt wird, ist Arnica (Arn.). Sie hilft bei Schmerzen, die durch Traumata ausgelöst werden, z.B. nach Stürzen, Quetschungen, Prellungen – oder eben auch nach zahnchirurgischen Eingriffen. Arnica wird im privaten Gebrauch gerne in der Potenz D 12 eingesetzt – in der Zahnarztpraxis bevorzugen wir C 30 bis C 1000.
Gerade in der Vorbereitung von Zahn-OPs leistet Arnica wertvolle Unterstützung. Als Zahnarzt empfehle ich meinen Patienten, bereits zwei Tage vor einem geplanten zahnchirurgischen Eingriff mit der Einnahme von Arn. C 200 zu beginnen und damit die Wundheilung günstig zu beeinflussen.
Meine Patienten, die aus einem großen Umkreis: Badenweiler, Bad Krozingen, Müllheim, Staufen etc. in meine Sprechstunden kommen, schätzen den ganzheitlichen Ansatz und den Einsatz homöopathischer und naturheilkundlicher Medikamente in meiner Zahnarztpraxis.